Happy New Year!!!

Ich war noch nie ein großer Weihnachtsmensch, aber dafür um so mehr Silvester Fan. Jedes Jahr nahm ich mir vor die perfekte Silvester Nacht zu planen und als ich dann doch letztendlich mit der Familie zuhause landete, wurde es zwar immer ganz schön, aber trotzdem blieb oft diese Leere. Diese Leere, dass man in einer großen Stadt, mit einem super Blick auf das Feuerwerk, direkt mittendrin, mit all seinen Freunden und der Familie zusammen den Jahreswechsel feiern möchte. Dieses Jahr feier ich doch wieder mit der Familie und ich weiß, auch wenn es eigentlich doof, ist sich da so reinzusteigern und diesen Zwang zu haben unbedingt auf die perfekte Silvesterparty zu gehen, trotzdem fühle ich wieder diese Leere, dass ich ohne meine Freunde feier und ihnen nicht persönlich ein wunderschönes 2016 wünschen kann.

Wenn ich jetzt aber daran denken würde auf eine Silvesterparty mit meinen Freunden, aber ohne meine Familie zu gehen, wäre es wieder genau das Gleiche. Ich denke ein Neujahrsvorsatz sollte sein, dass ich einfach mal etwas entspannter sein sollte und mich nicht diesen Zwängen unterwerfen sollte, den perfekten Silvesterabend zu feiern, der bestimmt ist von dem super In Club, dem Top DJ, der mega Metropole und lauter superangezogenen, herausgeputzten, schönen Menschen. Am Ende geht es doch darum, dass ich aus mir heraus Freude habe und mit meinen Lieben zusammen bin.

Wo wir gerade bei Neujahrsvorsätzen sind, da wären schon einige Dinge, die ich 2016 anders machen möchte. Ich will zum einen Pflichtbewusster und etwas Disziplinierter werden. Es ist mir dieses Jahr häufig aufgefallen, dass ich so viele Dinge beginne, aber nur etwa 30 Prozent davon auch bis zum Ende umsetze. Ob es jetzt Sachen in meiner Freizeit oder in der Schule sind, generell nahm ich mir so viele Dinge vor, wo ich nicht die Ausdauer  dafür hatte, sie auch durchzuziehen. Zum einem lag dies wirklich daran, dass in der Schule oft so viel auf einmal kommt und man dann für zwei oder drei Wochen bis zum letzten gefordert wird und man für viele Dinge dann einfach keine Zeit mehr hat, zum anderen aber auch an meinem schlechten Zeitmanagment. Ich hatte besonders die letzten Monate Phasen wo mir die Puste ausgegangen ist irgendetwas zu tun. Wo ich oftmal gedacht habe ach das kannst du auch morgen oder übermorgen machen und am Ende bin ich auf meiner Arbeit sitzen geblieben.

Allerdings gab es auch dieses Jahr viele positive Dinge, die ich beibehalten möchte. Zum Beispiel bin ich in diesem Jahr Veganerin geworden, was ich anfang des Jahres nie im Leben für möglich gehalten hätte. Dadurch habe ich so ein großes Bewusstsein darüber erlangt, wie unsere Fleisch- oder Milchindustrien vorgehen, dass mir schlichtweg der Appetit auf tierische Produkte vergangen ist. Natürlich wusste ich schon vorher wie Massentierhaltung funktioniert, aber ich habe es immer ignoriert, jetzt habe ich es angenommen und meine Rücksichtslosigkeit, um jeden Preis, nur wegen meines persönlichen Geschmacks, ein Stück Fleisch zu essen mal etwas zurückgeschraubt. Was ich eben falls zu Beginn des Jahres niemals gedacht hätte, dass ich Ende des Jahres eine fast platinblonde Blondine im Jennifer Lawrence Style, mit Schulter langen Haaren bin (Fotos folgen). Von meiner Persönlichkeit hat sich (wie jedes Jahr) auch ziemlich viel entwickelt. Ich habe mich mehr gefunden und habe einen klareren Blick für meine Ziele bekommen. Ich denke ich bin einfach reifer geworden und vorallem selbständiger.

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